Unser Auszeitabenteuer

Mein Genussjoe trifft auf moody See, Salzige Luft und stundenlang am Strand die Seele baumeln lassen, wir haben unser kleines Auszeitabenteuer sehr genossen. Für ein paar Tage zog es uns ans Meer, wir wollten Sand unter den Füßen/Pfoten spüren, unser Meerweh stillen. So schnappte ich mir kurzerhand den Raffinski und zusammen mit unserem Hubert (unser klitzekleines XXS Wohnmobilchen) machten wir uns auf den Weg an die Ostsee. Ich mag das Reisen ganz abseits vom Trubel und bin immer wieder dankbar, so unberührte und einsame Ecken zu finden. Wer ein wenig recherchiert findet diese und kann ohne den Massentouri sogar in den Hauptsaison eine schöne Zeit verbringen. Der Vorteil ist auch, dass man als Fotograf viel lieber die morgendlichen und abendlichen Lichtstimmungen gerne mitnimmt, während der Standardurlauber entweder schläft oder  mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt ist.

 

Inklusive digitalem Detox zwischenzeitlich, denn ich hatte kurzerhand meinen Handypin gleich 3x hintereinander falsch eingegeben und wer reist schon mit seinem PUK los.

Unser erstes Ziel was es, den Gespensterwald bei Nienhagen zu erkunden. Riesige Buchen stehen direkt an der Steilküste und bilden eine beeindruckende Kulisse. In der Hauptsaison muss man sich den Weg dorthin erkämpfen, denn zahlreiche Radfahrer nutzen den Hauptweg. Ich bin ein Mensch der gerne schlendert, stehen bleibt und sich nicht alle 5m umdrehen mag, immer im Beobachtungsmodus, ob man gleich wieder für irgendjemanden den Weg frei machen muss.

 

Daher entschied ich, für Raffi und mich eine ruhigere Ecke anzusteuern. Die fanden wir auch und gefühlt war diese viel schöner und bot uns eine unvergessliche  Kulisse.

 

Weißer Sandstrand und das sofortige Gefühl von karibischem Flaire. Wir hatten unsere Oase gefunden und warfen unseren Anker.

Es ist warm und ab und an hüpfte ich ins Meer während Raffinski als nichtwasserdichter Hund das Ganze vom Strand aus beobachtete. Bis zum Bauchnabel kühlt er sich gerne mal ab, aber alles was in Verbindung mit Schwimmen steht, bereitet ihm keine Freude. Am letzten Abend erlebten wir als iTüpfelchen einen momentschönen Sonnenuntergang und saßen ganz alleine am Strand, Zahlreiche Schwalben flogen über unsere Köpfe hinweg und tauchten ab in ein Flammenmeer am Meer. Genossen die letzten Sonnenstrahlen und inhalierten diesen Moment. Raffinskis Nasenflügel befinden sich dann immer im Extremmodus.

Ganz leer im Kopf...ganz beglückt im Herzen.

@2020 by Jarmila Eckardt - Stadthunde Erfurt  IMPRESSUM

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